Regenerative Heiztechniken.
Wissenswertes, Unterschiede und Empfehlungen

Die beste Lösung ist genau berechnet


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Sie nutzen diese Vorinformation, wir analysieren dann zunächst all Ihre spezifischen Anforderungen, berechnen und beraten Sie individuell passend und kostenlos.

Sie erhalten ebenfalls kostenlos eine auf Ihre Anforderungen zugeschnittene Angebotserstellung mit dem auf Ihr Profil passenden Heizsystem.
Unser Fazit: "Bestens beraten" kann immer nur eine individuelle Lösung sein.
Fragen Sie, denn es kostet nichts. Anruf genügt. 06074 88795

Thermische Solartechnik und Solaranlagen

Energie der Sonne gewinnen!
Hier gibt es zwei grundsätzliche Systeme, abhängig vom ableitenden Energieträger:

Solarthermie oder Photovoltaik?

Also besser gleich warmes Wasser oder doch lieber den universellen Energieträger Strom gewinnen?

Im Projektbeispiel rechts sehen Sie, wie die Montage einer komplexen Solarthermieanlage "generalstabsmäßig" durch die TGA Rebel GmbH vonstatten geht. Doch was hier bereits als energieeffiziente Maßnahme für eine ganze Wohnanlage geplant und ausgeführt wird, ist ebenso als Nachrüstung im Baubestand möglich:
Energieeffizienz steht bei allem, ob Altbau oder Neubau stets im Vordergrund. Das interessiert SIe als privater Hausbesitzer, ebenso wie Wohnungsbaugesellschaften und Wohnbau Genossenschaften.
Win-Win: Eine berechenbar positive Bilanz der Investition.

Die Gewinnung von Strom mittels Photovoltaikanlagen

ist in der Rentabilität immer abhängig von politischen Entscheidungsträgern und dem Willen (Einspeisegesetz) der Förderung dezentraler Energiegewinnung auf “tausend Dächern”. (Was ist mit dem Dach tausendundeins?)
Hier ist die (gesicherte) Höhe der Rückvergütung bei der Stromeinspeisung von entscheidender Bedeutung, da im seltensten Fall eine autarke Inselanlage (Batteriepuffer, o.Ä.) in Frage kommt.
Die Frage wann Energie ansteht und wann sie verbraucht wird, bedingt eigene oder dezentrale Pufferspeicher.
So verbraucht der private Stromerzeuger seinen eigenen Strom nicht, sondern speist in das öffentliche Netz als großen Verbrauchspuffer den erzeugten Solarstrom ein, um von diesem Netz z.B. nachts, wenn er keinen Strom erzeugen kann, diesen “rückzukaufen”.

Diese Abhängigkeit führt zu einem Gedanken aus Sonnenlicht warmes Wasser als Energieträger zu gewinnen:
Die Solarthermie.
Eine Solarthermie gibt es als Flach- oder Röhrenkollektoren für die Trinkwassernutzung und Heizungsunterstützung.Hier spricht einiges dafür:
  • Reduktion des Heizbedarfs
  • Warmwasser auch bei Heizungsabschaltung im Sommer
  • Ersparnis bei Öl, Gas oder Holz
  • Warmwasser als eigener Energie Pufferspeicher
  • Überschaubares Investitionsvolumen
  • Gesicherte Rentabilitätsrechnung

Der Vakuum Röhrenkollektor nach dem Heatpipe Prinzip:


In einer mittels Vakuum sehr stark wärmeisolierten Glasröhre entsteht durch die Strahlung eine starke Erhitzung, die mittels  Kondensationsprinzip auf einen oben angebrachten Wärmesammler abgeführt wird.

Beim etwas anders aufgebauten Flachkollektorprinzip verläuft durch ein gedämmtes Element eine Heizschlange. Ein sogenannter bivalenter Warm- wasserspeicher sichert sowohl das Kollektorenwasser, wie bei hohem Verbrauch das mittels Heizungszuschaltung entstehende Heizwasser.Hier ist es durch hohe Wirkungsgrade - Solarthermien gewinnen selbst im Winter noch Wärme aus der Sonnenstrahlung - möglich, den Verbrauch konventioneller Heizenergieträger deutlich zu senken. Genial einfach - einfach genial.

Heizsystem Wärmepumpe

Wie wäre es, wenn ihr verwendeter Energieträger zur Gebäude- und Brauchwassererwärmung
(anders als bei Gas oder Öl) in ausreichender Menge und zudem noch kostenfrei zur Verfügung stehen würde?

Das passende Heizsystem ist erhältlich und heißt Wärmepumpe. Diese entziehen der Außenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser selbst bei kalter Witterung noch Wärme.
Das Erdreich zum Beispiel ist in einem Meter Tiefe auch an kalten Tagen noch fünf bis zehn Grad warm.
Das Prinzip der Wärmepumpe entspricht also in umgekehrter Richtung dem eines Kühlschranks.

Der verwendete Strombedarf für die Pumpe beträgt nur ein drittel bis ein fünftel der gewonnenen Energiemenge. Noch idealer z.B. in der Kombination, wenn Sie zusätzlich Solarstrom gewinnen. Für ein wirklich gutes Verhältnis zwischen Stromeinsatz und gewonnener Umweltwärme, ist aber eine gute Beratung und Planung unabdingbar, damit das gesamte Heizsystem in Abstimmung auf die Wärmepumpe eine effiziente Einheit bildet. Hier spielen viele Rahmenbedingungen und Faktoren eine Rolle, die bis hin zu den verwendeten abgebenden Heizflächen reichen, da die Temperaturdifferenz oft recht klein ist.

Es gibt keine Einbuße an Behaglichkeit und Komfort...

Ökologisch interessante Alternativen sind zunehmend auch ökonomisch interessant. Seien sie sich gewiss, eine kompetent geplante Anlage hat keinerlei Einbuße - weder im Komfort, noch in der Behaglichkeit.
Komfort beim Wohnen

Komfortables Wohnen und Heizen kann ganz einfach sein. Die Vielfalt reicht von der digitalen Raumkontrolle bis zur Steuerung mit ihrem Smartphone App.

Heizsysteme
Heizen mit Holz
Pellets Heizungen

Die Verwendung kurzfristig nachwachsender Energiequellen, sogenannter Biomassen aus heimischer Herstellung ist durchaus eine bedenkenswerte Alternative, geht es um die Auswahl der richtigen Heiztechnik.
Stichhaltige Argumente heißen:

  • Nachhaltigkeit
  • Mittelfristig forstwirtschaftlich ständig erneuerbare Ressource
  • Gute CO2 Bilanz

CO2 neutral
Das bei der Verbrennung abgegebene CO2 wurde durch die Bäume im Laufe ihres Lebens bereits aufgenommen.

Wirtschaftlichkeit
Das heimische Holz ist günstig, birgt geringere Transportkosten und unterliegt so kaum internationalen Preisschwankungen. Holzscheite, Holzbriketts, Holzreste und Holzhackschnitzel... sind auch in modernen Öfen früher wie heute effiziente Brennstoffe.

Vom Holzscheit zum Pellet
Technisch ausgereifte Öfen sind vielseitig im Brenngut und erreichen einen Wirkungsgrad von bis zu 92%. Solche Festbrennstofföfen können sehr dekorativ im Raum eingesetzt werden oder als technische Gebäudeheizung dienen. Manuelle Befüllung und Reinigung bedeuten jedoch einen kleineren Komfortfaktor als das Heizen mit den “automatisierbaren” Pellets.
Was sind Pellets?
Kleine gepresste Holzröllchen, rund 3 cm lang und dick wie ein Bleistift, werden als sog. Pellets bei größerem Bedarf genauso mit einem Tanklaster angeliefert, wie anderswo das Heizöl. Die durch das holzeigene Lignin staubfrei gebundenen Pellets werden so in einen Vorratsraum oder ein Silogestell geblasen; alternativ sind sie auch sackweise erhältlich. Das System macht den Verbraucher unabhängiger vom internationalen Energiemarkt, was sich bei steigenden Öl- und Gaspreisen bald rechnet.

Wie ist die Heizleistung vergleichbar? Was sagt die Ökobilanz?
Zwei Kilogramm Pellets ersetzen etwa einen Liter Heizöl, beziehungsweise einen Kubikmeter Erdgas. Bei der Verbrennung in hochwertigen Gebläseöfen bleibt nur etwas Asche zurück. Sie ist mit dem Hausmüll zu entsorgen oder sogar als Dünger im Garten verwendbar. Pelletheizungen haben entgegen falscher Annahmen eine gute Umweltbilanz: Verbrennt man die Pellets Holzröllchen, entstehen weniger Kohlenwasserstoffe als bei der Verbrennung von Öl oder Gas. Dies trifft zudem auch auf das Schwefeloxid zu. Die Kohlendioxidbilanz (CO2) fällt mit Holz sogar fast neutral aus, berechnet man die Aktivleistung der angebauten Bäume bis zur “Holzernte”. Lediglich die Emission von Stickoxiden, Kohlenmonoxid und Staub sind gegenüber Gas oder Öl schlechter, im Vergleich zu Kamin- oder Kachelöfen jedoch im Durchschnitt deutlich sauberer. Die Kombination mit einer Solartherme als Flach- oder Röhrenkollektoren ist dabei durchaus sinnvoll, da dann im Sommer der Heizkessel ausgeschaltet werden kann, und auch keinen Strom verbraucht und durch die Therme dennoch stets Warmwasser vorhanden ist.

Heizsysteme . Wärme & Strom: Blockheizkraftwerke

Blockheizkraftwerke (BHKW) stehen für Energieeffizienz.
Die Rentabilitätszone für ihren Einsatz ist aber abhängig von der Größenordnung des Wärme- und Strombedarfs.

So kann dies ein berechnenswerter Aspekt für die zentrale Versorgung mehrerer Gebäude oder von Unternehmen sein. Als Kennzahlen sollte die thermische Kesselleistung über 60 kW oder der Gasverbrauch über 90 000 kWh und der Stromverbrauch bei über 32 000 kWh im Jahr liegen.Gute Gründe sind dann:

  • Hohe Effizienz des elektrischen Wirkungsgrades
  • Maximale Wirtschaftlichkeit
  • Gleichzeitige Netzausfallsicherung
  • Verbesserte Amortisation durch dauernd steigende Strompreise
  • Staatliche Fördermöglichkeiten (Kraft-Wärme Koppelungsgesetz)
  • Kombinationsmgk. z.B. mit Biogasbetrieb
  • Ausbaueffizienz:
  • Zentrale Anlage vieler Gebäude
  • Zentrale Verrohrung
  • Raumgewinn
Wie funktioniert eigentlich ein BHKW?
Kurz gesagt:
Eher wie ein Fahrzeug, als wie eine Heizung. Ein gasbetriebener Ottomotor erzeugt - wie beim PKW die Lichtmaschine - hier jedoch mit einem großen Generator Strom. Als “Neben- produkt” entsteht Wärme. Beim Auto wird diese mittels des Kühlers einfach ungenutzt und die Atmosphäre erwärmend, an die Umwelt abgeführt. Beim Blockheizkraftwerk jedoch benutzt man diese ganz bewusst als Heizwärme.
Genial einfach - einfach genial.